Und die Erde ist doch eine Scheibe

Wir wischen uns durch Galerien und Galaxien, surfen auf virtuellen Wellen durch Welten und filtern Geschichten und Gesichter. Wir zoomen bis zum Maximum, kämpfen uns durch Levels, haschen nach »tags«, klicken uns über Grenzen hinweg und kleben dann doch nur an Scheiben.Es ist die wahre Liebe: zwischen Bildschirmen, Touchpads und all jenen, die sie bewundern. Dieser Zaubermacht kann man sich kaum entziehen. Es ist eine buntblinkende Spielwiese, in der sich Raum und Zeit verlieren, ein virtuelles Meer an Möglichkeiten – immer und überall.

 

Eine Performance für Kinder ab 8 Jahren über die digitale Transformation, das Verstehen von Illusion und Realität und das Bewusstsein, sich selbst eine Meinung zu bilden. 


Wie Smartphones und Tablets unsere Welt verändern

Wir schreiben das Jahr 2028. Die vier Protagonistinnen bestreiten ihren Alltag in Begleitung ihrer persönlichen Assistentin Iris, einem Chip, welchen sie wie eine Linse in ihrem Auge tragen. Iris erkennt, was sie machen, was sie brauchen, was sie fühlen. Sie weiß, wann sie Hunger haben und was ihnen gut tut. Iris ist immer online.


Sie trainieren ihre Augen und Reaktionsfähigkeit,drehen rund um die Uhr an ihren Video-Blogs und tauchen ab in virtuelle Welten. Nur was passiert, wenn ein Virus alles löscht: Videos, Bilder, alle Einstellungen? Wie sehr sind die ProtagonistInnen auf ihre persönliche Assistentin angewiesen bzw. wie sehr glauben sie daran, von ihr abhängig zu sein? Wie sehr verlieren sie den Kontakt zu sich und zueinander?

PERFORMANCE

Dauer: 50 Minuten

Alter: 8 – 13 Jahre

APRIL 2018 – PREMIERE (UA)

Dschungel Wien

SEPTEMBER 2018

Kliker Festival, Varazdin / Kroatien

FEBRUAR / MÄRZ 2019

Wiederaufnahme Dschungel Wien

JUNI 2019

Schäxpir Theaterfestival Linz

 

SEPTEMBER 2019

Festival Pelzverkehr Klagenfurt

©  Bernhard Wolf

In der Zukunft wird diese Performance ein Klassiker werden. Unbedingt anschauen!

Manfred Horak, kulturwoche.at

©  nita

©  Bernhard Wolf

Das entzückendste kleine Stück Zivilisationskritik dieser Tage in Wien stammt vom "Kollektiv kunststoff" [...]

Ronald Pohl, Der Standard

Choreografie & Performance:

Christina Aksoy, Waltraud Brauner, Raffaela Gras,
Stefanie Sternig

Visuals, Grafik:

nita.

Klangregie, Sound:

Peter Plos

 

Kostüm:

Sophie Baumgartner

 

Dramaturgische Beratung:

Martina Rösler

 

Technische Leitung:

Silvia Auer

 

Produktion:

Kollektiv kunststoff

©  Bernhard Wolf

©  Bernhard Wolf

Selten habe ich das Publikum im Dschungel Wien durchgehend so aufmerksam erlebt.

Edith Wolf Perez, tanz.at

©  Bernhard Wolf