Plastik im Blut

Performance/Beatbox

In Plastik im Blut treffen Stimme und Körper aufeinander. In Kooperation mit dem Wiener Beatbox Kollektiv Mouth-o-Matic ist eine Performance für junges Publikum ab 10 Jahren entstanden, die einen starken künstlerischen Fokus in den Sound, Rhythmus sowie die Bewegungen der 5 Performer_innen legt, die gleichzeitig alarmierend sowie befreiend ausschwärmen und miteinander in Aktion treten.

 

Mit wieviel Plastik wollen / können / müssen wir leben?

Jeder Tag beginnt mit einer gehörigen Portion Plastik. Kommunikationsmittel, Verpackung, Maschine, Möbelstück und sogar in unserem Körper – überall Plastik! Es ist eine riesige Blase, in der wir uns bewegen und in welcher es sich auch tatsächlich eine Zeit lang ganz gut leben lässt. Ob sie platzt? Und was bleibt am Ende? Wird es der Mensch oder Müll sein?

 

We´d love to change the world...

Plastik im Blut fragt im Zusammenhang mit der Müllproblematik genauso nach gegenseitiger Achtsamkeit und Rücksichtnahme und wie, über die persönlichen Gestaltungsräume und die individuelle Verantwortung hinaus, man etwas bewirken kann. Transportiert werden dabei Fragen nach Wert und Nicht-Wert, nach Sinn und Unsinn in unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft.

©  Bernhard Wolf

Im Wortsinne plastisch ist unsere Anschauung, wenn man das Weltbild der Kunststoff Ära begreift. Plastikmüll ist ein großes, gesellschaftspolitisches Thema und die damit verbundene Problematik ein langwieriges Experiment, an welchem wir wohl oder übel alle teilnehmen. 

PERFORMANCE / BEATBOXING

Ab 10 Jahre

50 Minuten

PREMIERE 26. JUNI 2021

19:00 Uhr

Dschungel Wien

Konzept, Choreografie & Performance:

Stefanie Sternig

Choreografische Mitarbeit & Performance:

Raffaela Gras, Stefanie Sternig, Beatbox-Kollektiv „Mouth-O-Matic“ (Eon, Slizzer, Geo Popoff alias Elias Nasari, Tim Schleiser und Georg Haselböck)

Komposition, Sound:

Peter Plos

Bühne, Kostüm:

Sophie Baumgartner, Jo Plos

Dramaturgische Beratung:

Leonie Humitsch

Licht:

Christo Novak

Fotos/Video:

Bernhard Wolf

Grafik:

Theresa Plos

©  Bernhard Wolf

©  Bernhard Wolf

Dort im Ozean, wo
sich die Wirbel treffen, drehen sie sich ewig um sich selbst.

©  Bernhard Wolf

©  Bernhard Wolf

©  Bernhard Wolf